Kurze Zeit nach dem Ende der Heider Winterwelt zieht das Heide Stadtmarketing eine erste positive Bilanz. Gleichzeitig ist das Team schon wieder aktiv geworden bei der Organisation für das große Event im gerade angebrochenen Jahr.
„Die Heider Winterwelt war ein voller Erfolg und gleichzeitig eine gute Lernerfahrung“, sind sich Geschäftsführer Michael Schittek und Projektleiter Torben Ernst einig. „Vor allem die Eisbahn mit Natureis, anstelle von Kunsteisplatten, war ein Publikumsmagnet und auch auf den Muckelwald als Neuheit gab es eine große positive Resonanz.“ Zahlreichen Menschen habe die Winterwelt ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Dies sei ein Zeichen dafür, dass vieles richtig gemacht wurde.
„Eine tolle Teamleistung“, wie Schittek betont. „Unser Dank gilt den direkten Kolleginnen und Kollegen vom Stadtmarketing, dem Auf- und Abbauteam, dem Schlittschuhteam, Manfred Will als ehrenamtlicher Weihnachtsmann, der lokalen Wirtschaft, den Heider Stadtwerken, den Sparkassen und Genossenschaftsbanken, den Rettungskräften, den ehrenamtlichen Schiris beim Eisstockschießen und vielen mehr“, sagt Michael Schittek.

Die hohen Besucherzahlen spiegeln den Erfolg wider. Torben Ernst spricht von einer gefühlten Verdreifachung der Gäste, die auch aus der weiteren Entfernung in die Kreisstadt gekommen seien. „An einem Tag standen zehn große Reisebusse gleichzeitig auf dem Marktplatz, um die Fahrgäste an der Winterwelt aussteigen zu lassen“, so der Projektleiter. „Für uns als Team war es ein immenser Kraftakt, aber er hat sich gelohnt.“
Der reibungslose Betrieb der Echteisbahn war eine besonders große Herausforderung, damit das Angebot pünktlich eröffnet werden konnte, sei so manche Nachtschicht für das rund 10-köpfige Aufbaumteam nötig gewesen. „Beim Aufbau der Eisbahn, die etwa so aussieht wie eine überdimensionale Fußbodenheizung, haben wir rund 8.000 Dichtungen auswechseln müssen“, erzählt Torben Ernst. „Für dieses Jahr versprechen wir uns deutlich weniger Zeitaufwand, da es einen Austausch im Bereich des Endsystems der Eisbahn geben wird.“
Ein echtes Problem während des laufenden Betriebs sei das von der Decke herabtropfende Kondenswasser gewesen aufgrund des relativ warmen Winters. „Durch die Tropfen entstanden kleine Hügel auf der Eisfläche, die wir alle zwei bis drei Stunden mit einer Bürste oder einem spitzen Hammer wieder entfernt haben“, so Schittek. „Das war schon eine zeitintensive Sache. Daher sind wir aktuell gemeinsam mit dem Zeltbauer auf der Suche nach einer Lösung.“
Den neuen und sofort beliebten Muckelwald mit Feuerstelle werden die Besucher der Heider Winterwelt auch in diesem Jahr wieder finden. Um das Ausschreibungsverfahren für die Stände braucht sich das Heider Stadtmarketing aktuell nicht zu kümmern, da diese bis 2027 gesetzt sind. Die Bandenwerbung ist dagegen ein Thema auf der jährlichen Agenda. „Zum Glück haben wir viele treue Sponsoren, ohne die wir die Heider Winterwelt gar nicht auf die Beine stellen könnten“, sagt Michael Schittek. Um die Akquise für die zahlreichen Wechselhütten kümmert sich derweil Sarah Wulff aus dem Stadtmarketingteam.
Vereinzelt habe es Beschwerden zur Barrierefreiheit gegeben, die man aber weitestgehend ausräumen konnte. „Wie in jedem Jahr ist zuvor eine Begutachtung der Barrierefreiheit mit einer Abnahme durch den Seniorenbeirat erfolgt“, erzählt Torben Ernst. Viel Lob habe es für das neue kulinarische Angebot auf der Winterwelt gegeben. Hier hätten die Besucher zeitweise in drei Reihen Schlange gestanden. „Es gehört zu unseren Aufgaben, auf Trends auch im Bereich der Kulinarik zu schauen“, sagt Michael Schittek. „Und es hat funktioniert.
Aufgrund der großen Besucher-Resonanz auf die Heider Winterwelt 2025 wünschen sich 90% der Schausteller und Standbetreiber, dass diese wie früher wieder bis zum 6. Januar geöffnet ist. Mal sehen, was die Zukunft bringen wird.“
Beitrag von Andrea Hanssen. Fotos: Heide Stadtmarketing