Mit dem Saisonende ist beim Heider SV auch die Zeit gekommen, Danke zu sagen. Dabei geht es nicht nur um Abschiede, sondern auch um Wertschätzung für Menschen, die den Verein in den vergangenen Monaten und Jahren geprägt haben. Im Mittelpunkt stehen dabei Björn „Lambi“, Co-Trainer Tobi und Bennit — drei Persönlichkeiten mit ganz unterschiedlichen Rollen, aber mit spürbarer Bedeutung für Mannschaft und Verein.
Als Björn vor zwei Jahren zum Heider SV kam, war die Aufmerksamkeit groß. Seine Vita, sein Name und seine Erfahrung sorgten für Gesprächsstoff — auch für kritische Stimmen von außen. Manche fragten damals, was ihn nach Heide führe. Zwei Jahre später lässt sich festhalten: Die Zweifel haben sich nicht bestätigt. Im Gegenteil.
Björn hat dem Verein viel gegeben — auf dem Platz, in der Kabine und im täglichen Miteinander. Mit Erfahrung, Mentalität und einer professionellen Einstellung wurde er zu einem wichtigen Faktor. Er zog das Team mit, machte junge Spieler besser und lebte vor, was Einsatzbereitschaft bedeutet. Geschäftsführer Hannes Nissen bringt es auf den Punkt: „Was Björn in diesen zwei Jahren für den Verein geleistet hat, verdient maximalen Respekt.“ Es ist eine Würdigung für einen Spieler, der beim Heider SV deutliche Spuren hinterlassen hat.
Einen tatsächlichen Abschied gibt es dagegen bei Co-Trainer Tobi. Sein Beitrag ging weit über Trainingseinheiten und Spieltage hinaus. Er war Ansprechpartner, Antreiber und ein wichtiger Teil der Mannschaft. Vor allem aber brachte er Herzblut mit — Tag für Tag. Genau das wird im Verein in Erinnerung bleiben.

Hannes Nissen findet dafür sehr persönliche Worte: „Ich habe großen Respekt vor dir. Du hast hier immer dein Herzblut gelassen – genau das bewundere ich an dir. Du bist ein toller Mensch, ein großartiger Trainer und jemand, den wir alle sehr vermissen werden.“ Es ist der Abschied von einem Menschen, der nicht nur fachlich, sondern auch menschlich eine Lücke hinterlässt.
Auch Bennit verlässt den Heider SV. Im Winter war er aus der U23 zu den Herren hochgezogen worden und zeigte schnell, warum der Verein so viel Vertrauen in ihn setzte: großes Talent, starke Mentalität und volle Einsatzbereitschaft. Mit seinem Debüt gegen Reinfeld verdiente er sich seinen ersten Einsatz bei den Herren. Auch im Training war er jederzeit präsent und hinter Chris ein verlässlicher Rückhalt für das Team.
Dass Bennit nun nach Husum wechselt, fällt dem Verein nicht leicht. „Es macht mich traurig, dass Bennit uns verlässt. In ihm steckt eine Unmenge an Talent und ich bin mir sicher, dass sein Weg noch lange nicht zu Ende ist“, sagt Hannes Nissen. Für seinen weiteren Weg wünscht ihm der Heider SV sportlich wie privat nur das Beste.
So bleibt am Ende ein Saisonabschluss mit unterschiedlichen Akzenten: große Anerkennung für Björn, ein herzlicher Abschied von Tobi und gute Wünsche für Bennit auf seinem nächsten Schritt. Gemeinsam zeigen diese Geschichten, was einen Verein ausmacht: Einsatz, Entwicklung, Leidenschaft — und Menschen, die Spuren hinterlassen.