Jede Woche am Samstagmorgen klingelt ihr Wecker um viertel vor vier. Für sie kein Problem, denn die Arbeit ruft. Die Rede ist von der neuen Marktmeisterin Sabrina Gans. Zu ihrem Tätigkeitsfeld gehört es, für Struktur auf dem Heider Wochenmarkt zu sorgen.
Ende Mai dieses Jahres übernahm die 41-Jährige das Amt von Ralf Kröger. „Die ersten Händler kommen gegen 4 Uhr“, sagt sie. „Der Rest trudelt dann bis 7 Uhr ein, dem offiziellen Beginn des Marktes.“ Zu ihren vielfältigen Aufgaben gehören das Einweisen an den jeweiligen Standplatz und das Kassieren der Standgebühren. In der relativ kurzen Zeit habe sie bereits zahlreiche Leute durch ihre Funktion als Marktmeisterin kennengelernt. „Meine Arbeit bringt mir viel Freude“, sagt sie. „Zuvor habe ich mehrere Jahre im Bereich des digitalen Marketings ausschließlich im Homeoffice gearbeitet. Jetzt komme ich endlich unter Menschen.“ Die Kolleginnen und Kollegen vom Stadtmarketing-Team hätten sie herzlich aufgenommen und ihr den Start am neuen Arbeitsplatz leicht gemacht. „Kein Wunder“, sagt Geschäftsführer Michael Schittek. „Sabrina passt mit ihrer empathischen und feinfühligen Art super ins Team. Und ist gleich mit neuen Ideen um die Ecke gekommen.“
Gebürtig kommt Sabrina Gans aus Nordrhein-Westfalen. Nach einem Tourismusmanagement-Studium an der Fachhochschule Westküste ist sie in Heide „hängengeblieben“. Der Liebe wegen. „Mittlerweile bin ich schon seit 19 Jahren hier und fühle mich mehr als Dithmarscherin als als Niederrheinerin“, sagt sie. Im Stadtmarketing fungiert sie nicht nur als Marktmeisterin, sondern steht auch in der Tourist-Info den Urlaubern und Einheimischen beratend zur Seite. Zudem gibt sie wertvolle Unterstützung bei der Organisation von verschiedenen Events.
In ihrer Freizeit widmet sich Sabrina Gans gern dem Lesen oder dem Werkeln im eigenen Garten. Im Urlaub zieht es sie am liebsten mit ihrer Familie in die Berge. Vor Kurzem hat sie gemeinsam mit ihrem Lebenspartner und den beiden Kindern ein gemeinsames Familien-Hobby entdeckt, nämlich das Golfen. „Aktuell bin ich mit dem Erlangen der kleinen Platzreife beschäftigt“, sagt sie schmunzelnd. „Mal sehen, ob das ein Sport für mich wird.“
Beitrag und Foto von Andrea Hanssen
