Das Wurmloch Festival geht am 14. und 15. August 2026 in die zweite Runde. Nach dem erfolgreichen Debüt 2025 lädt der Wurmloch e.V. erneut zu Live-Musik, Camping und dem ein oder anderen Kaltgetränk auf die Alpaka-Wiese in Krumstedt ein. Mit einem vielseitigen Line-Up aus unter anderem Punk, Metal und Indie sowie einem breiten Rahmenprogramm mit Workshops und Kreativangeboten ist für jeden etwas dabei.
Seit Monaten laufen nun die Vorbereitungen für die zweite Festival-Ausgabe und der 2025 gegründete Wurmloch e.V. mit ehrenamtlich mitwirkenden Menschen wächst beständig. Ob im Bereich Gastro und Verpflegung, bei Bauarbeiten auf dem Gelände oder in der Bewerbung der Veranstaltung – an vielen unterschiedlichen Stellen wird gewerkelt, um den Besucherinnen und Besuchern auch 2026 wieder ein unvergessliches Festival-Erlebnis auf dem Dithmarscher Acker zu ermöglichen.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Bands, die in diesem Jahr die Bretter der Wurmloch-Stage betreten werden. Neben lokalen Acts aus der schleswig-holsteinischen Region wie etwa der dreiköpfigen All-Girl-Metal-Band Quiet Girl aus Lübeck, den Heider Heavy Rock Urgesteinen Pay Pandora und der Kieler Vintage Rock Band Oakfarm stehen diesmal auch die Punklegenden von Team Scheisse auf der Bühne. „Wir freuen uns, mit Team Scheisse einen namhaften Headliner für uns gewonnen zu haben, der ebenfalls klar die Werte vertritt, für die auch wir als Wurmloch e.V. mit unserer Veranstaltung stehen wollen – und zwar für Vielfalt, Toleranz und gute Laune“, so Jan-Henrik Buhr aus dem Vorstand des Vereins.
Besonderes Anliegen ist es den Organisatorinnen beim Stichwort “Vielfalt” unter anderem, neben der Diversität der Musikstile, die von harten Gitarrenklängen bis hin zu Pop und Indie reichen, auch Geschlechtergerechtigkeit auf der Bühne zu verfolgen. In diesem Jahr werden deshalb etwa die Hälfte der Artists FLINTA-Personen sein – ein klares Statement gegen die bestehende Schieflage und deutliche Unterrepräsentation dieser Personengruppe im Musikgeschäft. Der Begriff „FLINTA“ ist eine Sammelbezeichnung für Frauen sowie inter-, nicht-binäre, trans- und agender Personen.
Neben den Acts auf der Hauptbühne wird es in diesem Jahr zudem eine Second Stage mit Kleinkunst, Podcasts und Unplugged Sessions geben. Hier wird unter anderem das Akustik-Duo „Emma und Kent“ auftreten und die passende musikalische Untermalung für die kühle Limonade zum Sonnenuntergang liefern. „Wir sind sehr glücklich, weiteren Newcomern einen Raum geben zu können, sich zu zeigen und gleichzeitig unser Programm vielfältig zu gestalten“, so Kathrin Macke, die selbst Gründungsmitglied des Wurmloch e.V. ist und mit ihrer Programm-AG maßgeblich an der Planung und Konzeption des Bühnen- und Rahmenprogramms beteiligt ist.
Bereits im Vorfeld des Wurmloch Festivals 2026 wird an verschiedenen Stellen deutlich, welche Mission die Veranstalter*innen verfolgen: Es soll eine breite Kulturförderung betrieben werden. Das geschieht ganz besonders dadurch, dass Bands und Künstlerinnen eine attraktive Auftrittsgelegenheit und faire Gagen bekommen. Besonders aufstrebende Artists aus der Region will der Verein ansprechen und unterstützen. Im Kreis Dithmarschen, der eine eher kleine Musikszene aufweist, trägt die Veranstaltung zum Ausbau der Strukturen und zur Vernetzung kreativer Menschen bei. Hinzu kommt, dass die Organisationsstruktur im Verein zur aktiven Beteiligung und Zusammenarbeit einlädt. Genau hieraus entsteht die besondere Wurmloch-Atmosphäre: “Durch den bunten Mix an Musikrichtungen, die vielen unterschiedlichen Menschen auf und vor der Bühne, sowie den Do-it-yourself-Charakter auf der Veranstaltung entsteht eine ganz besondere Stimmung auf dem Festival, für die wir alle mit anfassen”, so Kathrin Macke weiter.
Es bleibt also spannend, was da am 14. und 15. August in Krumstedt stattfinden wird. Tickets sind bereits über www.wurmloch.space erhältlich. Allen Interessierten sei an dieser Stelle noch einmal empfohlen, sich auf der Website sowie der Instagram-Seite zum Festival umzuschauen, wo der Verein laufend über Neuigkeiten zur Veranstaltung informiert.
Beitrag von Max Dittler und Christoph Mischke

